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| Dezember
2004: Fürstenberg Export |
| Herkunft:
Schwarzwald |
Wertung:
1,75 |
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| Fürstenberg Export ist ein helles Export des Münchner Typs. Es schmeckt süffig, weich und leicht süßlich (auch im Abgang). Gemessen an anderen Exporten aus dem süddeutschen Raum ist es überraschend herb. Unser Test-Exemplar enthielt 5,3 Vol.-% Alkohol. Gebraut wird es in der "Fürstlich Fürstenbergischen Brauerei" in Donaueschingen (Südschwarzwald). Im Oktober 2004 hat das Fürstenhaus seine Anteile
an die "Brau Holding International AG" (BHI) verkauft. Die BHI ist ein Gemeinschaftsunternehmen von Schörghuber (50,1 %) und Heineken (49,9 %). |
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<-- Fürstenberg-Logo
© Fürstlich Fürstenbergische Brauerei KG, Donaueschingen |
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| November
2004: Dinkelacker Privat |
| Herkunft:
Schwaben |
Wertung:
1,25 |
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Dinkelacker Privat ist ein hervorragendes, helles Export nach süddeutscher Art. Dieses Bier ist
vollmundig, schmeckt weich und frisch und besitzt einen leicht würzigen Abgang. Keine Überraschung ist der exporttypische Alkoholgehalt von 5,1 Vol.-%. Ein lobenswertes Merkmal ist das abgedruckte Herstellungsdatum auf dem Etikett. So wurde unser Verkostungs-Exemplar laut dieser Angabe am 04.10.2004 abgefüllt und am 14.10.2004 bereits von uns verkostet — so frisch hat man es selten.
Die Dinkelacker-Schwaben Bräu AG (Stuttgart) gehört mit Wirkung vom 04.10.2004 auch juristisch gesehen zu Interbrew Deutschland. Die Übernahme war schon im September 2003 angekündigt worden. |
Dinkelacker-Logo anschauen
© Dinkelacker-Schwaben Bräu AG, Stuttgart
Wir können das Logo leider nicht direkt zeigen, da
die Brauerei dies in ihrem Impressum explizit verbietet.
Ein Marke wie Dinkelacker scheint keine Werbung mehr
nötig zu haben. Es ist laut deren Nutzungsbedingungen sogar verboten einen Link zur Brauerei-Website zu setzen. |
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| Oktober
2004: Cintra Cerveja Preta |
| Herkunft:
Portugal |
Wertung:
1,75 |
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| Cintra Cerveja Preta kommt aus Portugal und ist laut Brauerei ein dunkles Export des Münchener Typs. Es schmeckt
sehr röstaromatisch, fast kaffeeartig und enthält Mais.
Der Alkoholgehalt liegt bei 4,3 Vol.-% — also bereits nahe am Schankbier, aber es ist keinesfalls kraftlos. Einzig der leicht wäßrige Abgang enttäuscht etwas. Die Cintra-Biere kommen ursprünglich aus Brasilien, werden jedoch seit 2002 auch im
portugiesischen Santarém gebraut. |
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<-- Cintra-Logo (Etikett-Scan, Ausschnitt)
© Drink In, S.A. |
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| September
2004: Weltenburger Kloster Barock Dunkel |
| Herkunft:
Niederbayern |
Wertung:
1,50 |
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| Weltenburger Kloster Barock Dunkel ist
ein überragendes dunkles Export des Münchner Typs.
Rotbraune Färbung, angenehm röstmalziger Geschmack und ein trockener Abgang kennzeichnen dieses Bier. Unser Test-Exemplar enthielt damals (Okt. 2002) 4,5 Vol.-% Alkoholgehalt — aktuell sind es 4,7 Vol.-%.
"Barock Dunkel" wurde beim World Beer Cup 2004 mit der Goldmedaille in der Kategorie "Münchner Dunkel" ausgezeichnet. Gebraut wird es in der Klosterbrauerei Weltenburg, der ältesten Klosterbrauerei der Welt. Die Brauerei besteht seit dem Jahre 1050 und liegt unmittelbar an der Donau bei Kelheim (Niederbayern). Im Kloster selbst befindet sich eine
Benediktinerabtei, deren Mönche aber kein Bier mehr brauen. Diese Aufgabe wird heute von weltlichen Personen übernommen. |
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<-- Weltenburger-Logo
© Klosterbrauerei Weltenburg GmbH, Kelheim-Weltenburg |
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| August
2004: Warka Strong |
| Herkunft:
Westpreußen |
Wertung:
1,50 |
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| Warka Strong ist ein sehr süßliches, malzaromatisches und nicht bitteres Bockbier.
Es ist überaus mild und weich - die 7,8 Vol.-% Alkohol sind kaum spürbar.
Ursprünglich kommt Warka Strong aus dem Ort Warka (südlich von Warschau). Unser Test-Exemplar wurde jedoch in Elbing (Westpreußen) gebraut. Die Marke Warka gehört zur
Grupa Zywiec S.A.. Zywiec wiederum ist eine Heineken-Tochter mit 31,9 Prozent Marktanteil in Polen im Jahr 2002. Bekannt wurde Warka Strong auch durch die Förderung des "Strong Man"-Kraftsport-Wettbewerbes. |
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<-- Logo der Warka-Brauerei
©
Browary Warka S.A. |
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| Juli
2004: Martini Weissbier hell |
| Herkunft:
Hessen |
Wertung:
1,50 |
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| Martini Weissbier hell schmeckt vollmundig, ist sehr weich und besitzt ein ausgeprägtes Weizenaroma, ohne aber allzu fruchtig oder nußig zu sein. Es ist naturtrüb und ungewohnt hell wie ein Pilsener (Alkoholgehalt: 5,2 Vol.-%).
Beim World Beer Cup 2002 erhielt Martini Weissbier hell
die Goldmedaille in der Kategorie "Weissbier süddeutscher Brauart". Eine erstaunliche Leistung für ein Bier, welches erst 1998 entwickelt worden war. Die Eigentumsverhältnisse von Martini änderten sich mehrmals in den letzten Jahren: Im Jahre 1992 verkaufte die Familie Kropf ihre Martini Brauerei (Kassel) an Henninger Bräu AG (Frankfurt), die wiederum die Braustätte 1997 an
die Einbecker Brauhaus AG übergab. Überregional bekannt wurde Martini auch durch die Herstellung von preiswertem Bier der Marke "Nörten-Hardenberger". |
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<-- Logo der Martini Brauerei
©
Martini-Brauerei GmbH, Kassel |
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| Juni
2004: Früh Kölsch |
| Herkunft:
Rheinland |
Wertung:
1,50 |
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zur Brauerei |
| Mit Früh Kölsch wird zum ersten Mal bei uns ein Kölsch zum Bier des Monats bestimmt. Es kommt
leichtfüßig-mild daher, ohne aber wäßrig zu sein. Dazu gesellt sich noch ein angenehmer Apfelschorlegeruch. Von den bisher verkosteten Bieren nach Kölner Brauart ist es klar der beste Vertreter (Alkoholgehalt: 4,8 Vol.-%). Das im Jahre 1904 eröffnete, traditionelle Brauhaus des Früh Kölsch befindet sich unmittelbar vor dem Kölner Dom und verfügt über eine große Gastwirtschaft und einen Braukeller römischen Ursprungs. Um der steigenden Nachfrage gerecht zu werden, wurde Ende der 80er Jahre des vorigen Jahrhunderts eine neue, moderne Braustätte im Kölner Norden errichtet. Die Brauerei befindet sich auch heute noch im Besitz der Gründerfamilie Früh. |
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<-- Früh-Kölsch-Logo mit den drei goldenen Kronen
©
Cölner Hofbräu P. Josef Früh KG, Köln |
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| Mai
2004: Colbitzer Heide-Pils |
| Herkunft:
Sachsen-Anhalt |
Wertung:
2,83 |
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zur Brauerei |
| Colbitzer Heide-Pils ist ordentlich herb, feinwürzig und besitzt ein gelungenes Hopfenaroma (Alkoholgehalt: 4,8 Vol.-%). Es ist eines der wenigen sachsen-anhaltischen Biere und kommt aus dem kleinen Ort Colbitz nördlich von Magdeburg. Besonders stolz ist die Colbitzer Heidebrauerei auf ihr gutes Brauwasser, welches sie aus der nahegelegenen Colbitz-Letzlinger Heide bezieht. Die Brauerei besteht seit 1872 als Familienbetrieb mit Unterbrechung während der DDR-Zeit (Zwangsverstaatlichung unter dem Namen "VEB Heidebrauerei"). |
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<-- Colbitzer-Logo mit Wappen
©
Colbitzer Heidebrauerei, Colbitz |
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| April
2004: Berliner Pilsner |
| Herkunft:
Berlin |
Wertung:
1,75 |
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zur Brauerei |
| Berliner Pilsner schmeckt feinherb, etwas sonderbar würzig und besitzt einen angenehm bitteren Abgang. Es ist sicherlich keine Gourmet-Sensation, aber als gutes Feierabendbier durchaus einsetzbar. Sein Alkoholgehalt liegt bei 5,0 Vol.-%. Zur Geschichte: Im Jahre 1902 als Brauerei mit Gartenlokal gegründet, wuchs die Braustätte nach dem 2. Weltkrieg zur größten Ost-Berliner Brauerei heran (als Betrieb des VEB Getränkekombinates). Nach der deutschen Wiedervereinigung wurde die Brauerei von Brau und Brunnen aufgekauft und dem Schultheiss-Verbund zugeführt. In Berlin und Brandenburg ist Berliner Pilsner zur Zeit Marktführer. |
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<-- Berliner-Pilsner-Logo
© Berliner-Schultheiss-Brauerei GmbH, Berlin |
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| März
2004: Spendrups Export |
| Herkunft:
Schweden |
Wertung:
1,50 |
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zur Brauerei |
| Spendrups Export ist ein goldenes, schwach gehopftes und süßliches Lagerbier. Es verabschiedet sich leicht bitter und besitzt 5,0 Vol.-% Alkohol. Alles in Allem ein solides Lager, das dem Pilsfreund allerdings etwas langweilig erscheinen mag. Die Spendrups Bryggeri mit Sitz in Stockholm ist eine der größten Brauereien in Schweden und vertreibt ihr Bier im Ausland fast ausschließlich über IKEA-Märkte. In Deutschland ist Spendrups seit 2003 kaum noch erhältlich (wegen der neuen Pfandregelung). |
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<-- S/W-Version des Spendrups-Logos
© Spendrups Bryggeri AB, Stockholm |
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| Februar
2004: Rother Bräu Export |
| Herkunft:
bayerische Rhön |
Wertung:
1,50 |
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zur Brauerei |
| Rother Bräu Export ist ein leichtfüßiges, dezent-gewürztes Vollbier mit einem sortentypischen Alkoholgehalt von
5,2 Vol.-%. Seine Geburtsstätte ist eine kleine Familienbrauerei in Hausen/Rhön. Dort brauen die
Gebrüder Weydringer, neben den bereits überregional bekannten Rother Bräu Pils und Export, noch einige wohlschmeckende Öko-Biere. Für diese werden ausgewählte Brau-Rohstoffe garantiert, die ganz ohne Chemie gewachsen sind. |
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<-- Logo mit Wappen von Rother Bräu
© Rother Bräu, Hausen/Rhön |
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| Januar
2004: Scherdel Helle Weisse |
| Herkunft:
Franken |
Wertung:
1,50 |
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zur Brauerei |
| Scherdel Helle
Weisse ist ein fruchtiges und ausgewogenes Weißbier, daß naturtrüb
belassen wurde. Der Alkoholgehalt liegt bei erwartungsgemäßen
5,1 Vol.-%. Seine Heimat hat das Scherdel-Bier im fränkischen Hof an der Saale.
Dort hätte es vor einigen Monaten auch beinahe sein
Grab gefunden, da die Privatbrauerei Scherdel insolvent geworden
war. Die Nachfrage nach dem Bier blieb aber weiterhin hoch
und so entschloß sich die Kulmbacher
Brauerei AG zur Übernahme
von Scherdel (mit Wirkung vom 01.10.2003). Sowohl die Marke
Scherdel, als auch die dazugehörige Brauerei in Hof sollen
erhalten bleiben, heißt es. |
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<-- Scherdel-Logo
© Privatbrauerei Scherdel GmbH & Co KG |
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Urheberrechtshinweis |
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Alle Rechte liegen bei den jeweiligen Brauereien.
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