Navigation
   Startseite
   Wir über uns
   Rund ums Bier
   Bier des Monats
   Bierverkostung
   Galerie
   Herunterladbares
   Gästebuch
   Verweise

   Schnellzugriff
   Nachrichten-Archiv
   Ranglisten:
       Biere
       Mischgetränke
   Biere von A-Z
   Biere nach Ländern

   Rechtliches
   Impressum
   Haftungsausschluß

   Kontakt
   Netzmeister: 
     E-Post
 
Zur Startseite
Braugiganten vs. Biervielfalt (Archiv)
Startseite > Rund ums Bier > Braugiganten vs. Biervielfalt (Archiv)


ältere Nachrichten auf der Seite "Braugiganten vs. Biervielfalt"

27.08.2004: Interbrew und AmBev schließen Fusion ab, neuer Name: InBev
Die Aktionäre von Interbrew und AmBev haben der am 3. März 2004 angekündigten Fusion zugestimmt. Der neue Konzern wird InBev (nicht mehr InterbrewAmbev) heißen — mit Sitz im belgischen Löwen und 13 % Weltmarktanteil. Mit der jährlichen Produktion von 19 Mrd. Liter Bier übertrifft man Anheuser-Busch um 3,8 Mrd. Liter und steigt zum Weltmarktführer auf.
Einzelheiten der Fusion: Interbrew erhält nun 55,6 % der Anteile von AmBev. Im Gegenzug erhält AmBev von Interbrew die Labatt-Brauerei in Kanada, das US-amerikanische Unternehmen Rolling Rock und die Interbrew-Firmen in Mexiko.

Der frisch gekrönte Chef von InBev, John Brock, versprach bereits die ersten Brauerei-Schließungen, um noch effizienter zu arbeiten. Möglicherweise scheint man aber beim Braugiganten vor lauter Größenwahn zu vergessen, daß zu einer Biermarke auch Authentizität gehört. So mutet es dem bewußten Biertrinker schon etwas seltsam an, wenn Beck's zukünftig auch in München (statt nur in Bremen) gebraut werden soll.

03.03.2004: Interbrew und AmBev fusionieren
Der belgische Braugigant Interbrew (u.a. Hasseröder, Diebels, Beck's) fusioniert mit der brasilianischen Brauereigruppe AmBev. Dadurch ensteht der weltgrößte Braukonzern namens InterbrewAmBev mit 190 Mio. hl Jahresproduktion. Damit liegt das neue Unternehmen noch vor dem bisherigen Marktführer Anheuser-Busch.

20.01.2004: Carlsberg übernimmt Holsten
Der dänische Brauereikonzern Carlsberg übernimmt die Mehrheit an der in Hamburg ansässigen Holsten-Gruppe. Ermöglicht wurde diese Übernahme durch Holsten-Großaktionär Christian Eisenbeiss, der damit einen Käufer für seinen 48%-Anteil gefunden hat. Holsten steht nun die Zerschlagung bevor: Licher und König sollen für 469 Mio. Euro an die Bitburger Brauerei verkauft werden. Das Holsten-Mineralwasser-Geschäft soll ebenfalls veräußert werden. Die weiteren Marken der Holsten-Gruppe (Feldschlößchen, Lübzer, Duckstein, Landskron, Astra u.a.) werden sich nun ins Carlsberg-Imperium eingliedern lassen müssen. Der Gesamtwert des Angebots beträgt laut Carlsberg etwa 1 Mrd. Euro. Zieht man hiervon die Verkaufskandidaten Licher, König und das Mineralwasser-Geschäft ab, übernimmt Carlsberg Unternehmenswerte von 437 Mio. Euro. Darin soll bereits eine Nettoverschuldung von 314 Mio. Euro enthalten sein. Carlsberg gilt z.Zt. als der fünftgrößte Brauereikonzern der Welt.

18.09.2003: Interbrew kauft Dinkelacker und Spaten-Löwenbräu
Am 18.09.2003 wurde bekannt gegeben, daß die Brauerei Beck GmbH & Co. KG (eine Interbrew-Marionette) plant, am 30. September 2004 alle Aktien der Dinkelacker-Schwaben Bräu AG, Stuttgart, zu übernehmen. Hiervon betroffene Marken: Dinkelacker, Schwaben Bräu, Sanwald (alle Stuttgart), Cluss (Heilbronn)

Ebenfalls am 18.09.2003 wurde bekannt, daß Interbrew die Brauaktivitäten der Münchener Spaten-Löwenbräu-Gruppe zum 30. September 2004 übernehmen wird. Die Spaten-Franziskaner-Gruppe gibt damit nach 606 Jahren ihre Eigenständigkeit auf. Spaten-Löwenbräu verkauft außerdem seine Anteile an der Stuttgarter Dinkelacker-Schwaben Bräu an die belgische Interbrew (siehe oben). Hiervon betroffene Marken: Spaten, Löwenbräu, Franziskaner (alle München)